Ihr PKW braucht ein neues Zuhause? Wir schützen Ihr Auto vor Regen, Schnee, Hagel und Laub mit einem wiederstandsfähigen Carport. Unsere Holzspezialisten beraten Sie umfassend und erstellen für Sie ein Carport-Konzept

Die Entscheidung für ein Carport und gegen eine Garage hat vorallem finanzielle Vorteile. Denn die Anschaffungskosten sind wesentlich niedriger. Doch ein Carport hat noch weitere Vorteile: Holzcarports können individuell gestaltet werden, wirken durch ihre offene Bauweise leichter und verleihen dem Eigenheim einen neuen Glanz.

Viele Eigenheimbesitzer bauen ihr Carport selbst und sparen dabei zunächst viel Geld. Leider vergessen einige Bauherren bereits bei der Planung wichtige Faktoren. So muss das gesparte Geld schnell wieder für Reparaturen ausgegeben werden. Ein fachgerecht erbautes und damit stabiles Carport sollte extreme Witterungslagen aushalten. Vernachlässigt wird dabei oftmals die Schneelast im Winter oder die Materialempfindlichkeit bei Frost und Regen. Eine fachgerechte Statik, hochwertige Materialien und der kompetente Bau des Carports verhindert eben dies.

Die häufigsten Fragen von Bauherren bei der Planung eines individuellen Carports

Ich plane den Bau eines maßgeschneiderten Carports. Wie beginne ich?

So individuell wie Ihre ersten Vorstellungen zu Ihrem neuen Carport, so einzigartig sind die örtlichen Gegebenheiten Ihres Hauses und Grundstücks. Wird der Carport freistehend gebaut oder besser am Gebäude angeschlossen sein? Sie sollten zum Start Ihres Carport-Projektes einen Vor-Ort-Termin mit Ihrem Dienstleister vereinbaren, um gemeinsam mit ihm oder ihr die Eckdaten und Ihre Wünsche auszutauschen. Seriöse Anbieter professioneller Carports stellen Ihnen das Erstgespräch und das darauffolgende Angebot nicht in Rechnung.

In einem unverbindlichen Erstgespräch geht es insbesondere darum Vorstellungen und Ideen auszutauschen. Sicherlich haben Sie bereits einige Wünsche formuliert, deren technische Machbarkeit schon im ersten Gespräch von Ihrem Carport-Erbauer geprüft werden können. Ein guter Dienstleister bringt dabei Ideen und Erfahrungswerte anderer Carport-Projekte mit ein, sodass Sie am Ende des Gesprächs mithilfe einer ersten Skizze schon eine genaue Vorstellung von Ihrem individuellen Carport haben. Daraufhin folgt innerhalb von 10-14 Tagen ein maßgeschneidertes Angebot, das die besprochenen Umsetzungen nun in verständlicher Art und Weise und kalkulatorisch nachvollziehbar darstellt.

Wie schnell kann nach Auftragserteilung angefangen werden?

Ein Carport-Bau steht in Abhängigkeit zu mehreren Faktoren. In der Regel benötigt ein professioneller Handwerksbetrieb etwa zwei bis drei Monate Vorlaufzeit. Enthalten ist die Bearbeitungszeit des Baugenehmigungsantrags von ca. sechs bis acht Wochen. Zudem muss das Material bestellt werden und wenn die personellen Ressourcen des Handwerksbetriebs einen kurzfristigen Start des Carport-Projekts nicht ermöglichen, bedenken Sie: Eine realistische und ehrliche Einschätzung zum Projektstart ist mehr Wert, als eine halbherzige Projektdurchführung. Und: Je besser ein Handwerksbetrieb ausgelastet, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die richtige Wahl bei der Dienstleistersuche getroffen haben.

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Ja, eine Baugenehmigung vom zuständigen Bauamt ist grundsätzlich erforderlich.

In der Regel ist ein Schnellverfahren möglich. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch, dass dort gebaut wird, wo es einen gültigen Bebauungsplan gibt oder innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils (Innenbereich gem. § 34 BauGB, Quelle: Stadt Solingen).

Die meisten Bauämter verlangen eine Baubeschreibung sowie ein Auszug aus der Flurkarte mit einem Lageplan im Maßstab 1:500, der nicht älter als zwei Jahre ist. Diese Unterlagen bekommen Sie beim Vermessungsamt Ihrer Kommune. Zudem ist eine Bauzeichnung des Carports notwendig: Grundriss, Schnitt und Ansichten. Dazu benötigen Sie die beim Bauamt erhältlichen Antragsformulare.

Falls Sie bei diesen eher ungewohnten und amtsbürokratischen Dingen Unterstützung brauchen, sollte Ihnen ihr Carport-Erbauer jederzeit behilflich sein und bei Bedarf einen Architekten damit beauftragen.

Der fertige Bauantrag wird vom Verfasser sowie dem Bauherrn unterschrieben. Der Bauherr reicht den Antrag beim zuständigen Amt ein.

Sie benötigen weitere Informationen? Wir empfehlen Ihnen die Website ihrer zuständigen Kommune zu besuchen und dort aus erster Hand und in vollem Umfang alle spezifischen Informationen einzuholen. Hier geht es zu den Informationen zum Baugenehmigungsverfahren in der Stadt Solingen.

Kann ich meinen neuen Carport an eine Baugrenze bauen?

Ja, Carports können an einer Baugrenze gebaut werden. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es maximal neun Meter lang ist.

Haben Sie dort, wo der neue Carport seinen Platz finden soll, schon eine Garage gebaut, darf die die Gesamtlänge des Carports inkl. der Garage neun Meter nicht überschreiten. Zu allen Nachbargrenzen müssen Sie in diesem Fall maximal 15 Meter Platz lassen. Die mittlere Höhe des Carports darf dabei drei Meter nicht überschreiten. (Siehe Beiblatt) PDF

Brauche ich einen zusätzlichen Dachdecker?

Ja. Zur fachmännischen Auswahl geeigneter Carport-Bedachungen und Seitenverkleidungen ist es notwendig einen erfahrenen Experten hinzuzuziehen, der Ihnen kompetent zur Seite steht. Da der Bau eines Carports mit dem Bau seiner „Haut“ untrennbar ist, sollten Sie von Ihrem Carport-Erbauer erwarten können, dass Ihnen dieser ein Komplettpaket anbietet.

Die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke, in diesem Fall die des Zimmermanns und des Dachdeckers, ist für Sie ein Vorteil. Sie profitieren von der maximalen Expertise beider Dienstleister und erhalten keine halben Sachen. Selbstverständlich sollte Ihnen ihr Carport-Erbauer auch die Möglichkeit geben eigene Profi-Handwerker mit in das Projekt zu holen. Die Zusammenarbeit stellt kein Problem dar.

Welche Carport-Bedachungen sind möglich?

Viele Bauherren entscheiden sich für sogenannte Bitumenabdichtungen, die ein Flach oder Gründach ermöglichen. Im Trend liegen aber auch Glas-, Kunststoff oder auch Ziegeldächer. Über die Vor- und Nachteile jeder Variante informiert Sie Ihr Carport-Erbauer. Wichtig dabei: Egal für welche Carport-Bedachung Sie sich entscheiden werden: Es sollte zu Ihnen und zum Stil des Hauses passen.

Brauche ich Carport-Fundamente und was muss ich dabei beachten?

Die Errichtung solider Carport-Fundamente ist grundsätzlich erforderlich. Bei einer Länge von mindestens fünf Metern sowie Carports, die an einem Gebäude stehen, braucht Ihr Carport zwei Fundamente. Für freistehende Carports sollten mindestens vier Fundament-Stücke hergestellt werden. Ein Carport-Fundament sollte dabei mindestens 40 cm lang, 40 cm breit und 80 cm tief (Frostgrenze) sein. Natürlich kümmert sich Ihr Carport-Erbauer um die Erstellung der Fundamente. Aber auch hier ist die Expertise und Erfahrung eines Straßenbauunternehmens oder Gartenbauunternehmens, je nach Fundament, notwendig.

Ein Tipp: Um Geld zu sparen, könnten Sie den Erdaushub oder die Verlegung der Kopfsteinpflaster selbst übernehmen. Die Lieferung des Betons und die fachgerechte Ausbetonierung erledigen dann wieder die Experten. Teamwork zahlt sich aus!

Darf ich mein Carport auch selber streichen?

Ja. Auch hier versteckt sich ein Spar-Tipp: Beim Streichen können Sie viel Geld sparen. Wichtig ist hierbei die terminliche Koordination mit dem Carport-Erbauer. Möglich ist beispielsweise: Der Carport-Erbauer liefert das ungestrichene Carport bis Freitag, sodass Sie am Wochenende in aller Ruhe streichen können. Das Material kann Ihnen der Handwerker zur Verfügung stellen und einige Tipps gibt es sicherlich kostenlos dazu.

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In unserer kostenlosen Checkliste haben wir die wichtigsten Dinge aufgenommen, die beim Bau eines Carports zu beachten sind. Fordern Sie die Checkliste unverbindlich an.